Bereits während der Schwangerschaft steigt das Interesse der Familie am künftigen Neuzugang. Prinzipiell nicht verkehrt und wünschenswert, können diese Liebesbeweise je nach Intensität auch schnell richtig nervig werden. Insbesondere die Tipps zur Schwangerschaft, Geburt und Erziehung, die bei der Verwandtschaft in der Regel aus Jahrzehnte alten Erfahrungen bestehen, können auch zur Belastung werden. Gleiches gilt für unabgestimmte oder schlichtweg überflüssige Geschenke. Hier könnt ihr eure Frau stark unterstützen, indem ihr zum Familienregisseur werdet. Sprecht frühzeitig mit der ganzen Familie, legt Regeln für die Geschenke fest, erklärt eure Vorstellung für die Schwangerschaft, Geburt und Erziehung. Viele Konflikte und somit Stress für die werdende Mutter lassen sich so im Vorfeld vermeiden. Wir haben beispielsweise festgelegt, dass nur vorab abgesprochenen Geschenke angenommen werden. Unser Stauraum in der Wohnung ist einfach begrenzt und wir wollen auf Unnötiges verzichten. Wir haben auch frühzeitig unsere Vorstellung von Materialien (Bio, Ökotex-Standard, Wolle-Seide-Mix etc.), Nachhaltigkeit, Umwelt und vor allem Art der Kleidung kommuniziert. So verzichten wir auf jegliche Kleidung, die über den Kopf gezogen (und auch von unten über die Beine) werden muss. Alle Bodies und Strampler sind der Länge nach aufknöpfbar.

Fazit: ihr müsst euch nicht ärgern und die Familie schenkt Dinge, die auch tatsächlich genutzt und auf den Fotos dann wiedererkannt werden. Win Win!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.